CaddyCamper: Dachzeltfestivals 2018

Von Donnerstag, 21.06., bis Sonntag, 24.06.2018 fand auf dem Gelände des Freizeitpark Mammut in Stadtoldendorf das 2. Dachzelt Festival statt. Workshops, Trainings und Vorträge rund um das Thema Reisen, Outdoor, Offroad und Dachzelte sowie eine Händlermeile rundeten das Angebot ab. Und natürlich konnte man mit seinen geländetauglichen Fahrzeugen auf die Offroadstrecke. Seit 2006 betreibt die niederländische Familie Jansen den Offroadpark inkl. Hotelbetrieb in der ehemaligen Kaserne und Restaurant. Organisiert wurde das Treffen vom Team der Dachzeltnomaden um Thilo Vogel.

Ursprünglich wollte ich lediglich von Samstag bis Sonntag das Festival besuchen und entsprechend hatte ich mir das Ticket gekauft. Mein neunjähriger Neffe drängte aber darauf, bereits am Freitag loszufahren. Die Straßen rund um Dortmund waren dicht und so brauchten wir für die Strecke rund 45 Minuten länger als geplant. Erst gegen 19.30 Uhr trafen wir auf dem Festivalgelände ein. Zu unserer Überraschung begrüßte uns ein herrlicher Sonnenuntergang, den wir nach einem ersten Rundgang über das Festivalgelände, vorbei am Lagerfeuer, dem Bloggercamp und der Händlermeile, genießen konnten.

Der Samstag stand in ganz im Zeichen der Dachzeltsuche. Nach Gesprächen mit mehreren Händlern war meine Entscheidung gefallen. Die wohl beste Option eines Dachzeltes mit Vorzelt ist für mich das Dachzelt Gobi 140 von Ocean Cross. Tatsächlich gibt es noch andere interessante Dachzelte, wie beispielsweise das Jimba Jimba von Tour-Tec. Aber mit Blick auf die Anbringungsmöglichkeiten am Dachträger des VW Caddy, erscheint mir das Ocean Cross Dachzelt platzsparender, da es in seiner Länge aufgeklappt wird. Zudem lässt sich sehr einfach ein Vorzelt per Reisverschluss anbringen, so dass man durch die Schiebetür des Caddy noch einen kleinen wind- und regenschützten Raum hat. Über den ersten Einsatz nach Lieferung werde ich berichten.

Ein Highlight des Tages außerdem die Ausfahrt mit Jeroen Jansen, dem Chef des Offroadparks. Als wir auf die Ladefläche des alten Reo Militärtrucks stiegen, war mich noch nicht klar, welche Wasserlöcher und Steigungen uns bevorstanden. Das hätte ich nicht gedacht. Mit lustigen Sprüchen – gerade für die kleinen Gäste an Bord – machte der Chef die Fahrt zu einem echten Erlebnis. Am Ende fanden alle Kids die Fahrt „cool“, bis dahin sah man dem einen oder anderen Kind die Spannung oder die Angst allerdings ins Gesicht geschrieben. Wie so eine Fahrt, aussieht kann man sich auch in diesem Video ansehen:

Am Samstagabend stand natürlich Fußball auf dem Programm. Erst um 20.10 Uhr fiel im Vortragszelt auf, dass der vorhandene Fernseher weder DVBT noch Satellit empfangen konnte. Dank hilfsbereiter Besucherinnen, u.a. Vicky, die ihr Datenvolumen zur Verfügung stellten und uns per Stream vom Smartphone auf den Fernseher ermöglichten, das Spiel zu schauen. Jonas wurde allerdings nach der ersten Halbzeit langweilig, so dass er sich gegen 21 Uhr ins Auto schlafen legte, während ich den Abend nach dem Spiel noch auf ein Getränk am Lagerfeuer saß und den Musikern zu hörte.

Am Sonntagmorgen packten wir das Tarp zusammen, leerten den Grill und bauten das Auto kurzerhand wieder um. Wir brachen am Vormittag schon auf nach Hause. Es war ein tolles Festival und ein kleines Abenteuer für meinen Neffen. Wir hoffen im nächsten Jahr wieder dabei sein zu können, dann mit Dachzelt.

Hier ein paar Eindrücke vom Festival:

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